[Rezension] The Heart of Betrayal – Mary E. Pearson

Rezension

The Heart of Betrayal

Spoiler

The Heart of Betrayal ist der zweite Band der Remnant Chronicles und somit Nachfolger des ersten Teils The Kiss of Deception. Wer den ersten Teil noch nicht kennt, sollte diese Rezension nicht lesen. Ich werde aber versuchen, sie so spoilerfrei wie möglich zu halten!

Worum gehts

Nachdem Prinzessin Lia vom Assassinen entführt und nach einer langen und erschöpfenden Reise in dessen Heimatkönigreich Venda gebracht wurde, setzt die Geschichte genau dort an, wo sie im ersten Band aufgehört hat, nämlich vor den Toren der Stadt. Der Assassine (ich nenne hier bewusst keine Namen) merkte jedoch nicht, dass der Prinz von Dalbreck ihnen gefolgt war und staunt deshalb nicht schlecht, als dieser auch plötzlich vor den Toren Vendas steht. Dieser gibt sich jedoch als Diener des Prinzen von Dalbreck aus, der dem Komizar eine Allianz anbieten soll, um das verfeindete Königreich Morrighan zu zerstören. Der Komizar lässt sich zunächst auf dieses Spielchen ein und nimmt den Prinzen als Gefangenen in Venda auf. Auch Lia ist nun eine Gefangene des Komizars. Dieser macht ihr aber das Leben schwer und so muss sich Lia simple Dinge wie Kleidung selber verdienen. Obwohl sie unter dem Schutz des Assassinen steht, der sich für ihr Überleben einsetzt, wird sie doch rund um die Uhr bewacht. Trotzdem bleibt Lia hartnäckig und lässt sich nicht unterkriegen, wodurch sie bald Verbündete in dieser dunklen und erschreckenden Welt findet. Auch der Komizar findet immer mehr Gefallen an der jungen Prinzessin und so spitzt sich die Story immer mehr zu, bis es zu einem – ein wenig überraschenden – Showdown kommt.

Erster Eindruck

Schon The Kiss of Deception – Teil eins der Remnant Chronicles – hat mich auf eine Weise in seinen Bann gezogen, wie es tatsächlich nicht viele Bücher schaffen. Intrigen, Drama und Geheimnisse standen schon im ersten Buch an der Tagesordnung und so geht es auch im zweiten Teil weiter. The Heart of Betrayal ist nochmal eine Spur düsterer als The Kiss of Deception, da es von der ersten bis zur letzten Seite im dunklen Königreich Venda spielt. Dieser düstere Charakter wird schon im Cover deutlich: wunderschön, dunkel und vielversprechend. Auf The Heart of Betrayal habe ich mich sehr gefreut und enttäuscht wurde ich definitiv nicht!

Was mir gefallen hat

So ziemlich alles hat mir an diesem Buch gefallen. Klar, es ist nicht wie das erste Buch. The Heart of Betrayal ist nochmal eine ganze Spur dunkler und unheimlicher. Lia kämpft sich mutig durch jeden einzelnen Tag in Venda, findet Verbündete und entdeckt lang gehütete Geheimnisse. Immer wieder tauchen Überraschungen auf und ich musste an einigen Stellen das Buch wirklich kurz zur Seite legen und ein lautes „What the f***!“ von mir geben. Die Story nähert sich zwar langsam, aber deutlich einem unglaublichen Showdown und endet dann in einem fiesen Cliffhanger. Zwischendurch ist immer wieder Mitfiebern angesagt und ich gebe auch ehrlich zu, dass ich das Buch ab und zu mal angeschrien habe. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber ich versuche es mal so: Ich habe mich unglaublich in die Story zwischen Lia und dem Prinzen, zwischen Lia und dem Komizar und zwischen Lia und dem Assassinen hineingesteigert. Immer wieder habe ich gehofft, immer wieder habe ich gezittert, immer wieder haben sich Emotionen in mir aufgestaut. Als ich das Buch nach gerade mal zwei Tagen fertig gelesen hatte, war ich einige Tage nicht in der Lage, ein neues Buch anzufangen. Und genau das macht meiner Meinung nach ein großartiges Buch aus. Es hält dich gefangen, es lässt dich nicht los. Du wirst süchtig danach und verliebst dich in die Worte, in das Geschehen, in die Seelen der Charaktere – einfach wunderbar!

The Remnant Chronicles ist eine fantastische Reihe und ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil, der am 5. Juli 2016 erscheinen wird und den Namen The Beauty of Darkness trägt. Ahhh, noch so lange warten!!!!

Was ich nicht so gut fand

Ich fühle mich beim Rezensieren immer ein wenig gezwungen, das jeweilige Buch auch von der kritischen Seite zu betrachten. Aber ganz ehrlich: The Heart of Betrayal hat irgendwie nichts, was mir nicht gefallen hat. Nur eine kleine Sache: Es gab gewisse persönliche Differenzen. Die Beziehung zwischen Lia, dem Assassinen und dem Prinzen spitzt sich extrem zu und es gab viele Stellen, an denen ich lauthals „NEIN! TU DAS NICHT!“ oder „JETZT KOMM SCHON! MACH ENDLICH!“ gerufen habe. Ich habe nicht immer zu 100% das bekommen, was ich wirklich hätte lesen wollen – ich muss ehrlich sagen, die Story hat mich dermaßen mitgerissen, dass ich geistig und auch körperlich am Ende ein wenig erschöpft war. Puh!

Fazit

Ihr habt es noch nicht gelesen? LEST ES! SOFORT!

Bewertung

top herz

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Ein Gedanke zu “[Rezension] The Heart of Betrayal – Mary E. Pearson

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