[agamerlove] Assassin’s Creed Syndicate – Mein erster Eindruck

 

Assassins Creed Syndicate

 

Worum gehts

London, 1868: Die industrielle Revolution ist in vollen Gängen und sorgt für unglaubliche Umwälzungen in Technologie und Gesellschaft. Die Welt wird fortan nicht mehr von Königen, Politikern oder Religionen beherrscht, sondern nur noch von einem: Geld.

Gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester Evie und einer Straßenbande, den Rooks, kämpft der Assassine Jacob Frye gegen die Macht der Templer und versucht, London aus deren böswilligen Händen zu befreien.

So viel zum Inhalt, aber natürlich steckt hinter Assassin’s Creed Syndicate noch viel mehr.

Kaufgrund

Ich bin zwar kein Assassin’s Creed Fan erster Stunde, aber seit Assassin’s Creed III mit ganzem Herzen dabei. Es ist zwar wahr, dass ich damit die besten Teile – nämlich 1 und 2 – verpasst habe, aber deswegen bin ich von der Idee hinter den Spielen nicht weniger begeistert. Assassin’s Creed III war für mich das beste Spiel der Reihe bis jetzt. Das Setting, das Gameplay, die Story – einfach perfekt. Der Nachfolger, Black Flag, war grafisch einfach überwältigend, aber hier konnte ich mich nicht recht mit der Story anfreunden. Rogue ließ ich aus und sprang direkt zu Unity – und hier kam dann die erste große Enttäuschung. Wer die Spiele kennt, der weiß, was für ein Reinfall Unity war. Miserables Gameplay, schwache Story, unsympathische Charaktere – von den unzähligen Bugs und Animationsfehlern brauche ich gar nicht erst anfangen. Deshalb war ich auch sehr skeptisch, als Syndicate angekündigt wurde. Aber eine Sache hat mich dann doch wieder überzeugt: Es spielt in London. Und ich als kleines London-Fangirl kann doch da nicht Nein sagen, oder?? Also gab ich dem Spiel eine Chance.

Erster Eindruck

assassins-creed-syndicate1Mein erster Eindruck ist gar nicht mal schlecht und in jedem Fall wesentlich besser als bei Unity. Man taucht ein in das viktorianische London und schon in der ersten Szene wird man von dieser unglaublichen Grafik gefesselt. Mein erster Gedanke: Das ist ein Foto. War’s aber nicht. Dann stürzte ich mich ins erste Abenteuer. Die Steuerung ist im Wesentlichen identisch mit seinen Vorgängern, hier und da gibt es ein paar zusätzliche Funktionen, was ich aber als sehr übersichtlich empfinde. Man ist sehr schnell im Spielfluss drin und auch die Benutzung der neuen Waffen und Tools flutscht einwandfrei.

Was mir gefällt

Ich war gleich von der ersten Spielminute an von der Idee begeistert, mit zwei Hauptcharakteren zu spielen. Man kann sich aussuchen, ob man mit Evie oder Jacob Frye spielen möchte. Beide haben natürlich sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und lassen sich dementsprechend auch unterschiedlich „steuern“. Bis jetzt bin ich die meiste Zeit mit Evie durch die Straßen Londons gezogen, denn ich empfinde ihren Charakter ein wenig geschmeidiger als den Jacobs – das ist aber natürlich Ansichtssache. Bei manchen Sequenzen hat man allerdings nicht die Wahl zwischen den beiden, deswegen ist es wichtig, dass man die Fähigkeiten immer schön aktualisiert und auf dem höchstmöglichen Level ist.

acs-ncsa-gameplay-news-header-thumb_208881Die Grafik – der Hammer. London ist dermaßen punktgenau getroffen, man könnte meinen, man befindet sich selber mittendrin. Die Detailtreue ist auch überwältigend. Ich habe schon viel Zeit damit verbracht, den Big Ben oder St. Paul’s hinaufzuklettern, die einzelnen Details zu betrachten und die Aussicht zu genießen – es gibt meiner Meinung nach nichts Besseres!

Auch gefallen mir die Möglichkeiten, die das Spiel bietet. Von den zahlreichen kleinen Nebenabenteuern wie gepresste Blüten sammeln, in Kampfarenen antreten oder Kinder befreien, über die Hauptstory und die Charaktere, die hier und da auftauchen (z. B. Charles Dickens oder Alexander Graham Bell), bis hin zur Möglichkeit, einfach immer und überall Unruhe zu stiften, macht das Spielen unheimlich großen Spaß.

Die Persönlichkeiten der Hauptfiguren sind meiner Meinung nach besonders gut getroffen. Evie ist eine taffe Assassinin, die sich nichts gefallen lässt und jeden Templer in null Komma nichts ins Jenseits befördert, sie ist aber auch sehr nachdenklich und pflichtbewusst. Jacob hingegen ist ein ganzer Rüpel, der aber unheimlich sympathisch wirkt. In ihm lebt eine herrliche Portion Sarkasmus und Humor, ich habe wegen ihm schon des Öfteren laut losbrüllen müssen vor Lachen.

Was mir nicht gefällt

Die erste Sache, die mir absolut gar nicht gefällt, ist die deutsche Synchronisation. Die Stimmen überlappen mit den Mundbewegungen der Charaktere einfach überhaupt nicht und es kommt fast rüber wie eine billige Synchronisation einer japanischen Animeserie aus den 90er. Ein Grauen!

Von Bugs, Glitches und Animationsfehlern habe ich durchaus schon gelesen, konnte aber bisher keine gravierenden feststellen. Hier und da schwebt mal eine „rohe“ Kutsche mit Pferd an einem vorbei, in manchen Filmsequenzen sind die Charaktere unsichtbar und Gegenstände schweben durch die Luft, aber ich finde nicht, dass es besonders störend ist – jedenfalls bis jetzt. Bei mir traten diesen kleinen Problemchen immer auf, wenn das Spiel schon zu lange lief. Dann habe ich es für eine halbe Stunde kurz ausgeschaltet und basta. Ich kann wirklich nur hoffen, dass es sich nicht so entwickelt wie bei Unity, bei dem das Bild schon weit am Anfang ruckelte und abstürzte. Denn bis jetzt bin ich wirklich begeistert von Syndicate und ich möchte, dass es dabei bleibt!

Aber gut, ich werde von Glitches und Bugs wahrscheinlich nicht verschont bleiben. Aber wenigstens weiß ich dank anderer fleißiger Spieler, was mich in etwa erwarten wird: Hier ein kleines Video zu ein paar wirklich witzigen Glitches.

Bis jetzt hat mich Syndicate aber auf jeden Fall überzeugt und ich bin schon sehr gespannt, wie es sich noch weiterentwickelt!

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