Die letzten Monate und warum das Leben manchmal unfair ist.

Hallo meine lieben Booklovers und alle, die mir treu geblieben sind!

Mein Blog feiert in diesen Tagen seinen ersten Geburtstag. Eigentlich sollte ich mich darüber freuen, aber die Wahrheit sieht anders aus, immerhin habe ich schon sehr, sehr lange nichts mehr gepostet. Aber ich möchte diesen Bloggeburtstag zum Anlass nehmen, hier wieder ein wenig aktiver zu sein. Ein guter Vorsatz! Versprechen kann ich zwar noch nicht viel, aber ich habe schon ein paar kleine Dinge im Kopf, die hier geschehen sollen. Natürlich ein paar Rezensionen, andere Posts zu Büchern und Co., aber hin und wieder werde ich auch über andere Dinge sprechen und vielleicht eine neue Beitragsreihe einführen – da weiß ich aber noch nichts Genaueres.

Zuerst möchte ich aber noch etwas loswerden. Mein letzter Post ist schon ein paar Monate her, aber er hat recht große Resonanz gehabt bei Euch. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken! Für Eure lieben Worte, Euer Verständnis und all die Sympathien, die Ihr mir entgegengebracht habt. Das zeigt einfach, was für eine wunderbare Community unter den Bücherbloggern herrscht. Ich danke Euch! Und natürlich danke ich Euch auch, dass Ihr mir treu geblieben seid und wieder hierher gefunden habt nach all der Zeit. Ich weiß, ich bin nur ein kleiner Mensch, unbedeutend im weiten, großen Internet. Aber wenn auch nur eine einzige Person diese Zeilen liest, bin ich mehr als dankbar!

Der Grund, warum ich in den letzten Monaten so still war, ist mit Sicherheit kein sehr schöner. Sagen wir so: Das Leben hat mich einfach mit voller Wucht erwischt. Ich kann an dieser Stelle offiziell behaupten, dass dieses Jahr das allerschlimmste meines ganzen Lebens ist – ohne jammern zu wollen. Dazu hätte ich wirklich allen Grund. Denn seit Monaten bekomme ich mit voller Wucht zu spüren, wie unfair das Leben sein kann. Mit meinem Studium läuft es nicht wie geplant, meine Jobaussichten sind mieser als erwartet, ich bekomme Absagen über Absagen für Jobs. Träume sind zerplatzt wie Seifenblasen, eine niederschmetternde Diagnose jagt die nächste. Und im Juli kam meine Welt schließlich zum totalen Stillstand, als ich meinen lieben Papa einfach so verloren habe. Aber ich bin ein positiver Mensch, möchte nach vorne sehen und immer daran denken, dass auch wieder gute Zeiten kommen werden, so schwer es auch sein mag.

Mein Blog und Ihr alle habt mir immer wieder gezeigt, wie gut das Leben sein kann, wenn man das tut, was man liebt. Auch wenn es nur ein kleines, fast schon irrelevantes Hobby ist. Wenn es glücklich macht, ist es gut. Ich weiß, ich habe in meinem letzten Post geschrieben, dass so ein Bücherblog gerne mal zu einem großen Druck wird, der einem alle Freude am Lesen nehmen kann. Das stimmt natürlich, aber man darf auch nie vergessen, dass die Welt der Bücher ein Hobby ist, das einen immer wieder mal rettet aus dieser grausamen Welt. Ich mache aus meinem Blog mit Sicherheit kein Geschäft. Ich will nur verbinden, was mich glücklich macht: Meine Liebe zu Büchern und meine Leidenschaft fürs Schreiben. Mehr nicht, und das ist okay.

Ich danke Euch noch einmal von Herzen für Euer Verständnis und die Treue, die Ihr mir entgegenbringt. Ich versuche, in Zukunft nicht mehr ganz so still zu sein, schließlich fühle ich mich unter Euch doch sehr wohl J

Von Herzen,

Eure Andrea

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3 Gedanken zu “Die letzten Monate und warum das Leben manchmal unfair ist.

  1. Kopf hoch, Augen zu und durch. Manchmal könnte man meinen das Leben hätte sich gegen einen verschworen .. aber nach dem Tal kommt auch wieder ein Hoch. Daher weiterhin viel Kraft und so labern das Sprichwort ist aber ich sag dann immer zu mir „Unkraut vergeht nicht“ … Solche Erlebnisse machen uns nur stärker, auch wenn es eine harte Schule ist. Alles Gute & viel Kraft!
    Kati

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